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Fünf Tipps: Was der Freiberufler des Jahres empfiehlt

Quelle: Computerwelt.de vom 29.04.2008


Erfolg als Freiberufler? Oliver Knittel hat sein Erfolgsrezept gefunden. Der zum Freiberufler das Jahres gewählte Berater (Insure IT) arbeitet seit neun Jahren für Versicherungen.

1. Betreiben Sie Selbst-Marketing - Sie sind die Marke

Jeder Freiberufler sollte das Selbstmarketing ernst nehmen und sich konkrete Ziele setzen. Z. B. welchen Tagessatz will ich nächstes Jahr erreichen, wie viele Projekttage will ich verkaufen, welche Themen möchte ich machen? Ich empfehle, das Selbstmarketing als kontinuierliche persönliche Weiterbildung zu sehen. Jeder sollte sich überlegen, wo er besser werden kann, wie das zu seinen Zielen passt und wie dafür die nötige Zeit einzuplanen ist. Kurz gesagt: Das bessere Marketing von heute ist der bessere Tagessatz von morgen.

2. Jeder neue Auftrag bietet eine neue Chance

Ihr derzeitiges Projekt nähert sich dem Ende und war nicht das, was Sie sich erhofft haben? Sie fühlen sich unterfordert, das Arbeitsumfeld war auch nicht so toll und dann noch die weite Anreise ans andere Ende der Republik? Und jetzt zum Projektende müssen Sie schauen, wo Sie bleiben? Sehen Sie es mal so: Sie haben im Gegensatz zu Angestellten die einmalige Chance, ein neues Projekt zu suchen, indem Sie mehr verdienen und ein spannenderes Arbeitsumfeld haben. Bei jedem neuem Auftrag werden die Würfel neu gemischt. Suchen Sie Ihr neues Projekt sorgfältig aus und lehnen Sie auch mal ein Projekt ab, wenn Sie das Gefühl haben, dass es nicht zu Ihnen passt.

3. Rechtliche Stolpersteine zu kennen, hilft Ihnen dabei nicht zu stolpern

Beginnen möchte ich mit einem Zitat von Wolf Lotter: "Selbständige sind die Grundlage alles Unternehmerischen, der Motor der Ökonomie. Anderswo. In Deutschland sind sie Bürger zweiter Klasse, die von einem verbiesterten System zu Außenseitern gemacht werden. Dabei steht immer öfter Willkür vor Recht." Die Sätze lassen erahnen, dass der Gesetzgeber es mit uns Freiberuflern nicht immer gut meint. So gibt es fragwürdige Regeln zur Gewerbesteuerpflicht von Freiberuflern, Scheinselbständigkeit oder die "Infektionstheorie" des BGH bei der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Diese Regeln zu kennen, hilft Ihnen dabei Ihre Gestaltungsspielräume so zu nutzen, dass es für Sie am vorteilhaftesten ist. Einen Überblick zu den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Stolpersteinen in Ihrer Freiberuflichkeit finden Sie unter www.dr-grunewald.de.

4. Bilden Sie sich ständig fort

Soziale Kompetenzen werden auch für Freiberufler immer wichtiger, ebenso verändert sich die IT in rasantem Tempo. Sie sollten nicht der Idee verfallen, dass sie alles, was Sie in Ihrem aktuellen Projekt nicht gebrauchen können, komplett ausblenden. Kalkulieren Sie mindestens zehn Tage im Jahr für Weiterbildungen und Kongresse ein. Im Gegensatz zu Angestellten sind Sie bei der Gestaltung Ihrer Fortbildung frei und müssen nicht Ihren Vorgesetzten fragen. Nutzen Sie diese Chance und besuchen Sie auch Veranstaltungen abseits Ihrer alltäglichen Projektpfade.

5. Bleiben Sie gesund

Während Sie als Angestellter bereits ab dem ersten Krankheitstag eine hundertprozentige Lohnfortzahlung erhalten, können Sie davon als Freiberufler nur träumen. Also sollten Sie schon aus finanziellen Gründen darauf achten, dass Sie beruflich nicht zuviel Gas geben und sich die nötigen Auszeiten gönnen, damit Sie gesund bleiben. Ihr Ehepartner oder Ihre Familie sollten Sie dabei unterstützen. Ein wenig Sport als Ausgleich hilft Ihnen dabei, dass Sie auch künftig leistungsfähig bleiben.

 

 

 



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